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„fit mit Rückenwind“ (Ein Projekt des ESF – Europäische Sozialfonds) / Schulsozialarbeit

Das Projekt „fit mit Rückenwind“ verfolgt die ESF-Zielsetzung „Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit“.
Heute ist es wichtiger denn je, jungen Menschen eine Perspektive zu eröffnen, in der sie ihre Kompetenzen entwickeln und einbringen können. Der Hohenlohekreis blickt im Prinzip auf Vollbeschäftigung und der Fachkräftemangel ist zunehmend spürbar. Dadurch haben auch vermeintlich „schwächere“ Jugendliche die Chance, sich erfolgreich und nachhaltig ins Arbeitsleben zu integrieren.
Im Projekt „fit durch Rückenwind“ wollen wir sie dabei unterstützen, die eigene Ausbildungsfähigkeit zu maximieren und die Weichen ins Berufsleben entsprechend ihrer individuellen Ressourcen und Möglichkeiten zu stellen.
Die Zahl der Schüler/innen, die allgemeinbildende Schulen ohne einen Abschluss verlassen, ist im Hohenlohekreis (HOK) rückläufig. Die Zahl derer, die eine höhere allgemeinbildende Qualifikation über den sogenannten zweiten Bildungsweg erwerben, liegt im HOK über dem Landesdurchschnitt. Diese Entwicklungen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass an den beruflichen Schulen des HOK 25–30 Schüler/innen pro Schule und Schuljahr vom „Schulabbruch“ bedroht sind. Bei 200 – 300 Schüler/innen ist eine nachgehende Begleitung erforderlich. Ohne individuelle und bedarfsorientierte Unterstützung wird sich die Situation dieser Schüler/innen nicht verbessern lassen können. Selbst ein schlechter Schulabschluss stellt einen guten Start ins Arbeitsleben dar, denn die Unternehmen im HOK suchen im Kontext des Fachkräftemangels nach Auszubildenden.
Hauptziel ist es, durch eine maximale individuelle und soziale Stabilisierung das Risiko von Schulverweigerung, Schulversagen und Schulabbruch zu minimieren. Nur so ist eine Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit möglich.

Diese Zielsetzung verfolgen wir durch:

  • •Verringerung von Qualifikationsdefiziten
  • Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit
  • Vermeidung von Schulabbrüchen
  • Unterstützung zum Erreichen eines Schulabschlusses
  • Aktive Heranführung an das Arbeitsleben
  • Förderung eines positiven Miteinanders ausländischer und deutscher Schüler/innen
  • Vermeidung von Diskriminierungstendenzen
  • Unterstützung beim Start in Ausbildung bzw. weiterführende Schule
  • Vermittlung in Ausbildung, ggf. in berufsvorbereitende oder -begleitende Maßnahmen
  • Betreuung straffällig gewordener Jugendlicher bei der Ableistung von Sozialstunden
  • Verbesserung der Berufsorientierung, Motivation zu geschlechteruntypischen Berufe

    „Fit mit Rückenwind“ unterstützt und begleitet in enger Kooperation mit den Schulleitungen und Lehrkräften Jugendliche die von Schulverweigerung, Schulversagen und Schulabbruch bedroht sind an folgenden Schulen: Karoline-Breitinger-Schule (Künzelsau), Richard-von-Weizsäcker-Schule (Öhringen).


Medienkonsum Bewerbungsbild Berufsorientierung Erlebnispädagogik

Schulsozialarbeit - „Netzwerk Rückenwind“

Die AIH unterstützt seit Januar 2015 durch Schulsozialarbeiter/innen an den gewerblichen und kaufmännischen Berufsschulen in Öhringen und Künzelsau je nach Bedarf Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte sowie die Eltern bei auftretenden Schwierigkeiten. Grundlage sind die Ziele im kreisweiten „Netzwerk Rückenwind“ unter der Leitung des Hohenlohekreises.
Die Schulsozialarbeit wird gefördert durch den Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg und den Hohenlohekreis.
Kreisweite abgestimmte gemeinsame Zielsetzungen zur Schulsozialarbeit im Hohenlohekreis und die enge Verzahnung mit dem Integrationsmanagement an den beruflichen Schulen begleiten, fördern und unterstützen Schülerinnen und Schüler in ihrer Schullaufbahn und optimieren den erfolgreichen Übergang von Schule in Ausbildung.
Das vorrangige Ziel für das Netzwerk ist: „Kein Schüler darf verloren gehen“. So werden regelmäßig in Arbeitskreisen vor Ort die Projektziele und die daraus für den Schulstandort resultierenden Handlungsziele vereinbart und nach ihrer Wirksamkeit überprüft und fortgeschrieben.
Die Schulsozialarbeit im Hohenlohekreis hat folgende Ziele:

    • Ansprechpartner für die Schüler – Es besteht die Schweigepflicht
    • Beratung und Begleitung der Schüler in Einzelgesprächen
    • Hilfe bei Problemen – in der Schule, zu Hause
    • Hilfe bei Konflikten/Mobbing
    • Vermittlung mit Eltern und bei Schulangelegenheiten
    • Interne Schulangebote
    • Programme für Klassen – z.B. zur Verbesserung der Klassenatmosphäre
    • Unterstützung bei Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden und Ämtern
    • Hilfe bei der Suche nach passenden Beratungsstellen, Nachhilfemöglichkeiten, Praktika, …